„Aufbruch in die vernetzte Arbeitswelt: Was uns Menschen in Kooperation mit – und Abgrenzung zu den intelligenten Systemen beschäftigen wird.”

Trendexpertin

Thema
Die Architekten haben die Werkzeuge und die Programmierer die Methoden“, so beschreibt Trendexpertin Birgit Gebhardt die derzeitige Verteilung. An Informationsdichte und Simulationsmöglichkeit gilt BIM als Pionier-Technologie, Agilität und disruptives Hacking dagegen praktiziert die IT. Beide Disziplinen gelten als Vorreiter, was die komplexe Lösungsentwicklung angeht. Beide treibt die Softwareentwicklung zu neuen Formen der Zusammenarbeit.

Anhand plausibler Trendentwicklungen und internationaler vor-Ort-Besuche skizziert Birgit Gebhardt eine Vorstellung dessen, was uns Menschen künftig in Kooperation mit – und Abgrenzung zu den intelligenten Systemen beschäftigen wird. ©Foto: Anne Michel

Vita
Die Trendforscherin führt Trends und Strömungen zu plausiblen Zukunftsvorstellungen zusammen. Im Auftrag der Körber Stiftung entwickelte die gelernte Journalistin in ihrem Buch „2037 – Unser Alltag in der Zukunft“ ein Lebensszenario unserer Gesellschaft in 25 Jahren und regte damit Diskussionen an, die u. a. der ZEIT-Verlag für Lesungen nutzte.

Als Geschäftsführerin des Trendbüros verantwortete sie fünf Jahre lang das branchenübergreifende Projektgeschäft des Beratungsunternehmens für gesellschaftlichen Wandel, dem sie von 2001 bis 2012 angehörte.
2010 veranlasste sie die Konzeption und Implementierung eines neuen Trend- und Wissensmanagements (We°) auf Social-Media-Kommunikationsprinzipien. Die Social Business Software, die seither Trendbüro und den Mutterkonzern mit 15 Standorten weltweit vernetzt, war die Umsetzung einer mehrjährigen Forschungsarbeit zur vernetzten Arbeitskultur, die 2012 in die Studienreihe „NEW WORK ORDER“ mündete.

Mit ihrem eigenen Netzwerk berät sie seit Oktober 2012 bekannte und neue Kunden wie Audi, Continental, Recaro, das soziale Netzwerk XING, die Kölnmesse, die Schweizer Bankengruppe UBS, The Financial Markets Association ACI Suisse und die Swisscom Real Estate.

Im Auftrag des Hamburger Senats betreute sie 2013 Workshops mit IT- und Medienunternehmen und co-erstellte das Chancenpapier „Content &Technology“ zur digitalen Wertschöpfung, das auf dem Nationalen IT-Gipfel 2014 veröffentlicht wurde.

Birgit Gebhardt war von 2012-2016 Mitglied der Expertenkommission der Bertelsmann-Stiftung mit dem Fokus „Arbeits- und Lebensperspektiven in Deutschland“. Sie ist Mitglied der Münchner-Kreis-Arbeitsgruppe „Future of Work“ und Jurymitglied im Ideenlabor von XING für
die Verleihung des New Work Awards. Zudem ist sie seit 2014 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der „Stiftung Zukunft.li“ in Vaduz.